Kindhäuser, Urs Konrad (Hrsg.)

Strafgesetzbuch

Der zweibändige Großkommentar zum Strafgesetzbuch bietet die umfassende Dokumentation der aktuellen Rechtsprechung sowie den neuesten Stand der wissenschaftlichen Diskussion. Dem Praktiker werden neue und unverzichtbare Argumentationsmuster geliefert. Im Rahmen der Neukonzeption fand eine stärkere Ausrichtung auf die Strafrechtspraxis statt, ohne dass das Werk seinen hohen wissenschaftlichen Anspruch verliert. Die Neuauflage des Großkommentars bietet eine überzeugende Mischung von Strukturwissen und Detailinformation aus der Wissenschaft für die Praxis. n Klar strukturierte Darstellung der Sachprobleme auf dem neuesten Stand n prägnante und gut lesbare Heranführung an den aktuellen wissenschaftlichen Meinungsstand, mit direkten Hinweisen zu den entscheidenden Argumentationsmustern für die Praxis n leicht umzusetzende Ableitungen für die Prozessgestaltung, z.B. im Bereich Strafzumessung n präzise an den Praxisbedürfnissen ausgerichteter Rechtsprechungsteil, mit umfassenden Nachweisen auch der Rechtsprechung der Instanzen mit deren teilweise unterschiedlichen Auslegungsergebnissen Auch der BGH nutzt den NomosKommentar Strafgesetzbuch Zum Beispiel in den Begründungen zu folgenden Urteilen: Zum Mordmerkmal der niedrigen Beweggründe bei ausländischen Tätern zitiert der BGH im Urteil vom 28.01.2004 (2 StR 452/03) auf S. 8. Neumann in NK-StGB § 211 Rn. 30. Zur Frage, ob die Begünstigung nach § 257 StGB in einem inneren Abhängigkeitsverhältnis zur Vortat steht zitiert der BGH in seinem Urteil vom 4.12.2002 auf Seite 4. Hassemer in NK-StGB § 2 Rn. 40. Auch zur Definition des »Vermögensverlustes großen Ausmaßes« im Sinne von § 263 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 i.V. mit § 266 Abs. 2 StGB zitiert der BGH in seinem Urteil vom 07.10.2003 (1 StR 212/03) auf S. 9. Kindhäuser in NK-StGB § 263 Rn. 454.